Devils Love 01

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Ballgag

Sie konnte es kaum fassen…

Sie war tatsächlich am Film-Set…

Vorsichtig parkte sie ihren kleinen, schicken Camper auf den Stellplatz.

„Mein Gott, hier ist ja die Hölle los.” Soweit das Auge reichte, standen in Reih und Glied luxuriöse Wohnmobile.

Als Filmstar liebte man es eben angenehm …

Dutzende, zum Teil verkleidete Menschen rannten hin und her, gestikulierten, riefen sich Informationen zu, diskutierten am Handy…

Das alles hier ähnelte einem riesigen Ameisenhaufen…

Und jetzt konnte sie es auch spüren…

Das war kein kleiner Independence-Film…

Sondern das ganz große Kino!

Und sie war ab jetzt mittendrin!

Ihr erster Termin, 16 Uhr, sie musste sich beeilen.

Man hatte ihr mitgeteilt, dass sowohl der Regieassistent als auch Tyler vorbeikommen würden.

Kate konnte es immer noch nicht glauben.

Sie war begeistert, an diesem großen Filmprojekt beteiligt zu sein.

Sie würde sich persönlich um die Maske des Hauptdarstellers, ihres Neffen Tyler Coldridge kümmern .

Seit fast 30 Jahren war sie im Business.

Make-Up, Maske, Fitness, Psychotherapie….bei kleineren Produktionen hatte sie alles gemacht.

Das hier jedoch war eine andere Liga…

Ihre wirkliche Stärke war es, das Aussehen von Personen zu verändern.

Und genau dafür wollte man sie haben. Viele Jahre harte Schule , erst Mode, dann Theater und später auch Film.

Sie hatte sich hochgearbeitet und liebte ihren Beruf wie nichts auf der Welt.

Und jetzt, mit Ende 40, war sie endlich am Ziel. Einer der größten Film-Produzenten weltweit hatte sie für diesen Job engagiert.

Und, sie würde das erste Mal mit ihrem Neffen zusammenarbeiten.

Wie viele Jahre waren vergangen seit sie Tyler das letzte Mal gesehen hatte?

20? Oder sogar mehr?…

Er war noch ein schlaksiger Teenager gewesen, als ihre Schwester Fibi, mit ihm und ihrem Mann Gordon, in dessen Heimat nach Australien gezogen waren, um mit der kleinen Familie das große Glück zu suchen…

Das Glück hielt kurz, die Ehe ging auseinander, ihre Schwester kehrte nach Deutschland zurück und Tylor blieb bei seinem Vater in Australien.

Haus am Meer, Sonne, Surfen, Freiheit… keiner konnte ihm das verdenken…

Fibi pendelte zwischen den Kontinenten hin und her, um ihren Sohn zu sehen. Um ihm trotz der Trennung eine gute Mutter zu sein.

Neben Sport war Tyler schon früh fasziniert von Schauspiel und Kino.

Und so kam es, dass er übers Theater zum Fernsehen kam, und nach einigen Jahren relativ schnell von der großen Leinwand entdeckt wurde.

Seine erfrischende, unkomplizierte Art, sein Talent gekoppelt mit Disziplin, das gute Aussehen und seine imposanten Körpermaße, ließen die Produzenten aufmerksam werden, und man bot ihm immer häufiger große Rollen an.

Kate hatte in den Jahren wenig Kontakt zu ihm gehabt, seinen Wertegang aber über die Medien aufmerksam verfolgt.

Als dann für sie das Angebot von TREVISFILM kam war sie überglücklich!

Sie würde sich persönlich um den Look „ihres” Hauptdarstellers kümmern!

Es war kurz vor 16 Uhr.

Natürlich war sie aufgeregt…

Wie würde sich der Regieassistent verhalten?

Ließ man ihr Entscheidungsfreiraum, oder hatte sie sich strikt an die Vorgaben des Scripts zu halten?

Sie hatte die Unterlagen wochenlang studiert und war voller Ideen und Tatendrang.

Und welchen Eindruck würde wohl Tylor auf sie machen?

Wie sehr hatte er sich verändert?

Sie wusste von Fotos dass ihr Neffe überdurchschnittlich gut aussah und konnte sich ausmalen welche Wirkung er auf Menschen hatte, nicht nur auf Frauen.

Die Beiden zu treffen würde kein Zuckerschlecken werden. Sie kannte ihre Stärken und Schwächen. Und hatte wie immer ein wenig Angst vor sich selbst. Große Sprüche waren nicht ihr Ding.

Und schöne Menschen brachten sie in Verlegenheit.

Ihre introvertierte, fast schüchternen Art konnte manchmal abweisend oder arrogant wirken.

Aber Tylor kannte sie. Sie würde sich nicht verstellen müssen.

Und auf ihr Können konnte sie sich verlassen. In ihrem Job war sie erstklassig.

Sie würde das Ding schon schaukeln.

Es klopfte…

„Einen Moment, ich komme” kurz darauf öffnete sie die Tür ihres Wohnmobils.

„Hi Kate”… mit entwaffnenden Lächeln strahlte ihr Neffe sie an.

Nur in Jeans und T-Shirt gekleidet, Badeschlappen an den Füssen, stand er auf halber Höhe des Einstiegs, sah zu ihr hoch und grinste verschmitzt.

Ein Beach-Boy eben…

„Hi Tylor, wie schön Dich zu sehen, komm doch rein” sie strahlte ihn an…er war alleine .

Sie trat einen Schritt zurück, um ihm Durchgang zu verschaffen.

Als er seinen gewaltiger Körper an ihr vorbeischlängelte, verschlug es ihr fast den Atem. „Oh mein Gott”, dachte sie, was für ein Mannsbild, was für eine unglaubliche Präsenz!…

Sie hatte einen schlanken, etwas schüchternen Teenager in Erinnerung…

Nach einem kurzen Blick durch den Raum drehte er sich zu Kate , sah ihr lächelnd in die Augen und strich sich beylikdüzü escort eine Strähne seines von der Sonne gebleichten Haares aus der Stirn. Er überragte sie mit seinen 1,90 m um fast einen Kopf und war …ja …gewaltig… anders konnte man seine Erscheinung nicht bezeichnen…einfach gewaltig, schwirrte es Kate durch den Kopf…

Alles an ihm war groß, breit und …tja, er war ein Mann geworden.

Und er war unglaublich attraktiv!

Als er sie in den Arm nahm, konnte sie sein Parfum riechen und für einen Moment schloss sie die Augen.

„Oh Gott, ist es schön, endlich meine Lieblingstante wiederzusehen” sagte er, mit tiefer Stimme, fast flüsternd. Sein nicht ganz akzentfreies Deutsch mit dem australischen Slang brachten sie zum Lachen.

„ Du hast ja nur die eine” gab sie kichernd zurück…

Das Wiedersehen mit ihm machte sie glücklich, auch wenn sie ein bisschen das Gefühl hatte vor einem Fremden zu stehen.

Langsam löste er die Umarmung und sah Kate von oben bis unten an.

„Du siehst phantastisch aus Kate”, er grinste verschmitzt und aus seinen stahlblauen Augen blitzte der Schalk.

Plötzlich fühlte sie sich, als hätte man ihr eine Adrenalinspritze verpasst …

Sie war es nicht gewohnt Komplimente zu erhalten, nicht weil sie nicht attraktiv war, im Gegenteil. Aber sie legte es nicht darauf an.

Ihr schoss Röte ins Gesicht. In seinem Blick war etwas, dass sie nicht deuten konnte.

„ Kate, reiß dich zusammen,” dachte sie „ das hier ist kein scharfer Typ, der versucht Dich anzubaggern, sondern dein Neffe. Zudem liiert und Vater von 3 Kindern.”

Sie bekam sich wieder unter Kontrolle …

„Gute Gene lügen eben nicht…”

„Du bist fit” meinte er…

„Du auch”…

„Dann sollten wir mal zusammen trainieren”….

„Aber sicher doch” sie lächelte, er grinste zurück…

„Das wird hart für Dich” meinte er zwinkernd, berührte ihr Kinn mit der Hand und … „darf ich?”… gab ihr einen Kuss direkt auf den Mund.

Sie lächelte ein bisschen verwirrt, doch dann viel es ihr wieder ein. Er hatte es nicht vergessen. Als er noch ein kleiner Junge war hatten sie seltsame Rituale. Das war nur Eines davon.

„Wir sehen uns spätestens morgen um 14 Uhr in der Maske?”…seine tiefe, kräftige Stimme holte sie zurück.

“Aha ok, bei Dir oder bei mir?”

„Bei Dir, Du riskierst sonst nur, Dich hier zu verlaufen” sagte er schmunzelnd und schon war er weg…

„und der Regieassistent?”…gab sie noch leise hinterher…”naja, wird schon noch kommen…” murmelte sie…

——————

Brit war außergewöhnlich. In Allem.

Auch in ihrem Aussehen.

Die Jahre hatten ihr nicht wirklich etwas anhaben können.

Mittelgroß gewachsen, trug sie ihr dunkles Haar zu einem sexy Pagenkopf. Alles an ihr war wohlproportioniert, ein schönes Gesicht mit klaren, grünen Augen, hohe Wangen, eine schmale Nase, wohlgeformten Lippen und einem strahlenden Lächeln. Sie besaß wunderschöne Hände und Füße, schlanke Fesseln und Beine die in einem knackigen Po endeten. Ihre Brüste waren voll und straff. Ihre Bewegungen glichen denen einer Katze, geschmeidig, kraftvoll und doch feminin. Sie liebte Sport, Tanz und jede Art körperlicher und auch sinnlicher Betätigungen und hätte wohl ein Buch mit ihren erotischen Abenteuern füllen können, obgleich diese nicht immer der Realität entsprachen…

Trotz längerer Liebesbeziehungen und einiger Affären, hatte sie nur selten wahre sexuelle Erfüllung mit Männern erlebt, und das machte sie zu dem was sie heute war.

Eine wahren Meisterin der Selbstbefriedigung.

Bereits im zarten Alter von 4 Jahren hatte sie begonnen, sich unbewusst selbst Lust zu verschaffen.

Anfangs war es nur das kraftvolle aneinanderpressen ihrer Schenkel, dass ihr Wohlbefinden bereitete. Etwas später schon merkte sie, dass die starke Muskulatur ihrer Vagina ihre Geheimwaffe war, um langsam und genüsslich andere Höhen zu erklimmen. Mit der Pubertät wurden ihre Phantasien immer wilder, oft angeregt durch pornografische Bilder, Erzählungen oder Filme. Und so entstanden in ihrem Kopf laufend neue obszöne Träume und sinnlichen Geschichten, die nur für sie gedacht waren.

Einige wenige Auserwählte hatten es geschafft in dieses kleine Lustorakel vorzudringen. Oft waren es nur einmalige, kurze, befriedigende Momente gewesen, mit Männern die sie kaum kannte.

Wieviel leichter war es doch sich einem Fremden anzuvertrauen!

In längeren Beziehungen hatte sie Hemmungen ihre intimsten Wünsche zu äußern, oder war, und das traf sie noch schlimmer, auf Unverständnis gestoßen.

Und so kam es, dass sie schnell erkannte, dass sie wahre sexuelle Befriedigung vor allem alleine erreichte.

Im Laufe der Jahre dann hatte sie ihre Technik verfeinert. Ihr reifender Körper wurde anspruchsvoller, ihre Varianten raffinierter, kleine Hilfsgeräte brachten sie zum rasen…. nur sie…alleine… nur sie, ihre perversen kleinen Phantasien und ihre lustvoller Höhepunkt!

Und doch wusste sie genau was ein Mann tun musste, was er sagen oder fordern musste, um sie beylikdüzü escort bayan dorthin zu führen. Um sie genau das erleben zu lassen …

Im Grunde ihres Herzens war es das, wonach sie sich sehnte…

Geführt zu werden, verführt zu werden, beherrscht zu werden…

…das subtile Spiel der Erotik …eine mystische Welt, die sich leider nur den wenigsten offenbarte …

In der darauffolgenden Nacht hatte sie nicht wirklich gut geschlafen.

Ihr Verstand schob alles auf die neue Situation, auf die Arbeit hier am Set. Eine Herausforderung, die sie mit größter Wahrscheinlichkeit an ihre Grenzen bringen würde.

Aber war das wirklich alles neu für sie? Oder gab es noch einen weiteren Grund für ihre Unruhe?

Sie musste sich eingestehen, dass noch etwas anderes geschehen war!

Etwas, das sie einerseits elektrisierte, wofür sie sich andererseits schämte!

Es war ihr Treffen mit Tyler gewesen.

Es hatte sie aufgewühlt. Und sie fragte sich ernsthaft, wie das hatte geschehen können.

Sie spürte dieses seltsame Prickeln in der Magengrube, dass sie schon lange nicht mehr hatte.

Es war absurd! Er war der Sohn ihrer Schwester und ja, gewiss, er sah gut, er hatte sie beeindruckt … Aber sie musste ehrlich zu sich sein. Er war gut 15 Jahre jünger als sie, hatte Familie und Kinder und zu guter Letzt, eine Schar von Verehrerinnen die allesamt ihre Töchter sein könnten.

Es gab also keinen Grund sich in etwas zu verrennen.

Wahrscheinlich war er einfach nur höflich gewesen, und doch hatte sie den Eindruck gehabt, dass er bei ihrem Treffen mit ihr geflirtet hatte!

Sie würde sich zur Vernunft rufen!

In dieser Nacht jedoch waren ihre Phantasien und Träume auf eine wilde Reise gegangen…

Kurz vor 8 Uhr klopfte es an der Tür.

Kate war mitten in ihrem morgendlichen Yogaprogramm und fluchte leise.

Sie öffnete .

Es war Tyler.

„Und? Wie sieht es aus?…hast du Lust eine Runde zu joggen?”

„Ja natürlich, toll. Ich bin gleich soweit.”

Sie freute sich, nein, mehr als das, sie war euphorisch. Er hatte es also ernst gemeint, als er sie mit dem gemeinsamen Training geneckt hatte.

Rasch zog sie ihre Laufschuhe und die Jacke an und trat ins Freie.

Sie ließen es langsam angehen und trotteten plaudernd, im Gleichschritt, eine gewisse Zeit nebeneinander her.

„Und wie fühlst Du Dich, nach Deiner ersten Nacht hier bei uns, Kate?”

Sie lächelte und blickte zu ihm auf, er lächelte zurück und sie entdeckte die kleinen Grübchen, die unter seinem 10 Tages Bart versteckt waren. „Wenn Du wüsstest, wie ich mich nach dieser Nacht fühle, wärst Du heute früh sicher nicht vorbeigekommen…”aber sie verkniff sich diese Antwort…

„Ich fühle mich hervorragend! Es gibt so viel zu tun und das mag ich. Die Kollegen sind toll. Ich habe gestern Abend schon mit einigen von ihnen Kontakt aufgenommen und wir treffen uns heute zu einer Besprechung”. Sein Blick war auf sie gerichtet.

„Du ahnst nicht, wie glücklich es mich macht, dass Du hier bist”, ihr Herz schlug schneller.

„Mich auch…” erwiderte sie lächelnd.

Für einen kurzen Moment sahen sie sich in die Augen, dann wand Kate sich ab.

Sie spürte erneut wie ihr Röte ins Gesicht stieg.

„Aber jetzt mal allen Ernstes….war das hier schon alles???…” meinte er schelmisch und rief mit lauter Stimme, „jetzt aber hopp, hopp, hopp, geben wir mal ein bisschen Gas…” und schon zog er das Tempo an… sie war ihm körperlich klar unterlegen, hatte aber eine gute Kondition, und somit schaffte sie es, die nächste halbe Stunde seinen hohen Rhythmus zu halten.

Und zugleich war sie dankbar, dass das Thema erstmal vom Tisch war.

Völlig erschöpft erreichten sie ihr Wohnmobil.

Sie lachten und keuchten beide…

„Das war gut” meinte Tyler anerkennend, „du bist wirklich in Topform”.

„Danke. Du aber auch” lachte sie, etwas außer Puste..

„Hast du Lust reinzukommen”

„Gerne”.

„Cody schläft noch. Meinst Du ich könnte schnell bei Dir duschen?” Cody war sein Personal -Trainer der immer dann bei ihm wohnte wenn Tylers Frau und Kinder nicht am Set waren.

„Ja natürlich, ich mach uns einen Kaffee, ok?”

„Prima”.

Sie erklärte ihm kurz wo Handtücher und Duschgel waren und zog sich in den Küchenbereich zurück.

Kate musste lachen, ihre kleine Duschkabine war für einen Mann von seiner Statur sicher alles andere als komfortabel.

Sie nahm im Wohnraum Platz und schlürfte einen Schluck Kaffee, als die Kabinentür aufging und Tyler heraustrat.

Er war nackt!

Seine Unbefangenheit ließ sie erstarren.

Sie ertappte sich, dass sie aufhörte zu atmen…

Noch nie in ihrem Leben hatte sie einen schöneren Mann gesehen! Alles an ihm war perfekt, seine Erscheinung füllte den Raum mit Licht. Aus dem nassen Haar perlten Wassertropfen auf seine breiten, muskulösen Schultern und liefen über Brust und Bauch nach unten.

Kate war zur Salzsäule erstarrt! Sie spürte wie ihr heiß und kalt wurde. Alles war groß an ihm! Selbst im entspannten escort beylikdüzü Zustand war sein Penis mehr als beachtlich.

Schnell, und auch etwas verlegen, richtete sie den Blick wieder auf und sah ihm in die Augen. Er schien keineswegs befangen, ganz im Gegenteil. Er war sich seiner Wirkung bewusst und genoss ihre offensichtliche Verlegenheit.

“Jetzt schau nicht so, Kate” meinte er schmunzelnd, “ist doch nicht das erste Mal, dass Du mich nackt siehst” und zwinkerte ihr verschmitzt zu…

„Ja, da hattest Du aber noch Windeln an” verteidigte sie sich.

„Na, dann hol ich doch mal lieber ein Handtuch, bevor Du noch auf komische Ideen kommst.” Er drehte grinsend am Absatz und ließ ihr noch einen kurzen Blick auf sein knackiges Hinterteil erhaschen.

„Ach Du lieber Gott im Himmel, was hab ich nur verbrochen, dass Du mich so strafst ” ….murmelte Kate leise vor sich hin…

Handtuch um die Hüften, kam er wieder aus dem Bad und setzte sich zu ihr an den Tisch , nahm seine Kaffeetasse, nickte ihr verschmitzt zu und trank einen Schluck…

„Aaah tut das gut… aber ein Gläschen Wein wäre auch nicht zu verachten…”

„Um diese Uhrzeit!?!?”

„Ach komm schon, Kate, wir sind doch erwachsen und haben schließlich 20 Jahre nachzuholen”. Schelmisch blitzten seine blauen Augen auf.

„Na wenn das mal kein Grund zum Feiern ist” erwiderte sie mit hochgezogenen Augenbrauen und ging in die Küche, um eine Flasche Rotwein zu holen….

Als sie nach kurzer Zeit mit Flasche und Gläsern bewaffnet zurückkam, saß er zurückgelehnt da und beobachtete sie stumm.

Unter seinem klinischen Blick, öffnete sie geschickt die Flasche und goss erst ihm, dann sich selbst ein.

„Und?” fragte sie etwas verwirrt.

Er blickte ihr in die Augen, ohne eine Miene zu verziehen.

„… möchtest Du vorher nicht auch noch duschen” sagte er langsam, ohne den Blick zu senken. Seine Stimme klang anders als vorher… tiefer…

Jetzt war es ihr klar, dass sie sich gestern nicht geirrt hatte! Ihr Eindruck hatte sie nicht getäuscht.

Er hatte sie versucht zu provozieren…und er tat es gerade wieder!

Sie hielt seinen Blick stand, nahm das Glas Wein, prostete ihm zu, und trank einen Schluck.

Er sah ihr dabei zu, beobachtete ihre Gestik und ließ dann einen Blick über ihren Körper gleiten.

Langsam stellte das Glas ab, zog ihr T-Shirt über den Kopf und ging wortlos in Richtung Bad.

Kurz darauf konnte er Wasser plätschern hören.

Sie öffnete die Augen.

Wie lange hatte sie geschlafen?

…und warum lag sie mit ihrem Bademantel im Bett?

Plötzlich kam die Erinnerung… ja sie hatten getrunken!

Wein .. viel Wein…!

Und sie hatten gelacht, diskutiert, sich ein wenig gezankt und vielleicht auch ein bisschen geflirtet, sie wusste es nicht mehr genau…

Es war heiß, verdammt heiß, die Sonne hatte ihr Wohnmobil in eine Sauna verwandelt.

Erst die sportliche Anstrengung, dann der Wein, die Wärme… sie war plötzlich todmüde gewesen.

Sie konnte sich noch erinnern , dass Tyler gelacht hatte, als sie sich wie ein nasser Sack auf die Matratze hatte fallen lassen. Und schon war sie weg…

Sie lag im Bett und sah wie ein schmalen Strahl Nachmittagssonne durch die Markise blitzte.

Hinter ihr … tiefes Atmen..

Vorsichtig drehte sie sich um.

Tyler lag neben ihr und schlief.

Sein Anblick gab ihr einen Stich in die Magengrube.

Was machte er hier?

Warum war er nicht nach Hause gegangen?

Er hatte nur das Handtuch um die Hüften.

Er wirkte so entspannt.

Sein Brustkorb hob und senkte sich langsam.

Verträumt ließ sie ihren Blick über ihn gleiten.

Er strotzte vor Kraft. Muskulös war er und doch geschmeidig.

Er war unverschämt attraktiv, ein Mann der jedes Frauenherz höher schlagen ließ. Leider auch das ihre…

Aber er war ihr Neffe und somit ein absolutes Tabu.

Wann hatte sie das letzte Mal Sex mit einem Mann gehabt?

Sie konnte sich nicht mehr erinnern…

Warum fragte sie sich das gerade jetzt?

Vorsichtig drehte sie sich um und versuchte auf andere Gedanken zu kommen, was ihr nicht leicht viel.

Dann holte der Schlaf sie wieder ein…

Als sie erneut aufwachte, spürte sie seinen Körper dicht an ihren gedrängt .

Sein Arm lag über ihrer Taille. Die Hand, vor ihr auf der Bettdecke.

Seine große, sehnige Hand. Kräftige, lange Finger.

Welche Freuden diese Finger wohl bereiten konnten…?

Sie blickte auf seinen Ehering und schämte sich schlagartig für ihre Gedanken.

Leises, unverständliches Zeug murmelnd, drückte er sein Gesicht in ihren Nacken.

Er schien zu träumen.

Sie konnte seinen Atem an ihrem Hals spüren.

Oh Gott, ich muss hier raus … schnell … bitte …

Vorsichtig bewegte sie ihr Becken und spürte, dass seine Hüfte eng an ihrer lag.

Er hatte eine Erektion. Auch das noch!

Sie konnte kaum noch atmen vor Erregung.

Er schlief. Sein regelmäßiger Atem streifte ihre Haut.

Es vergingen Minuten, die ihr wie Stunden vorkamen.

Je länger sie so lag, desto intensiver spürte sie seinen Körper.

Jeder Nerv sehnte sich danach von ihm berührt zu werden, ihn zu berühren…

Er bewegte sich leicht und sie vernahm ein leises, tiefes Stöhnen.

Ihre Gedanken fuhren Karussell …

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